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Generalsekretärin des DFKR von 2001 bis 2014
Eva Hoffmann-Müller

Eva Hoffmann-Müller studierte nach Abitur und Erzieherausbildung an der Katholischen Hochschule für soziale Arbeit in Saarbrücken Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Danach war sie an der gleichen Hochschule und der Arbeitskammer des Saarlandes als Dozentin tätig.
 
Im Jahr 1980 trat sie in den öffentlichen Dienst ein und arbeitete zunächst bis 1989 mit Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich der Justiz. Am 1. Februar 1989 wechselte sie zum Deutsch-Französischen Kulturrat, wo sie das deutsche Generalsekretariat aufbaute und als Geschäftsführerin bis 2001 die Verwaltung leitete. Als Nachfolgerin von Prof. Dr. Hubert Rohde wurde sie im Jahr 2001 zur Generalsekretärin des deutschen Generalsekretariats des Deutsch-Französischen Kulturrates gewählt.

Ihr persönliches Interesse gilt der kulturellen Vielfalt und dem interkulturellen Dialog. Im Jahr 1991 gründete sie mit Freunden den Verein RAMESH – Forum für interkulturelle Begegnung e.V., in dessen Vorstand sie viele Jahre lang tätig war. Ihr Anliegen ist eine Kultur des Miteinanders, der Kommunikation und der Begegnung, (Schwerpunkt Afrika und Orient) die den Anderen nicht als Bedrohung, sondern als kulturelle Bereicherung des eigenen Lebens erfährt. Die Vereinsgründer wurden für dieses Engagement im Jahr 1999 (nach Jean-Claude Juncker) mit dem Preis der Landespressekonferenz Saar ausgezeichnet.

Eva Hoffmann-Müller hat an mehreren Buchprojekten mitgearbeitet: Sozialatlas des Saarlandes, 1980/1981; Franzosen und Deutsche – Orte der gemeinsamen Erinnerung, (1996 C.H. Beck, München); Französisch heitres Tageslicht, (2001 Verlag K.F. Geißler, Edenkoben). Im Jahr 2007 hat sie gemeinsam mit Nele Hertling die Dokumentation Künstlerisches Schaffen in der erweiterten EU (ConBrio Verlagsgesellschaft Regensburg) herausgegeben.

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