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Mitglied des DFKR von 2001 bis 2004
Prof. Dr. Helene Harth

Prof. Dr. Helene Harth, geboren 1940 in Frankfurt am Main, ist Professorin für romanische Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam und Gründungsvizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH). Nach der Habilitation an der Universität Erlangen/Nürnberg zählten die Universitäten Passau und Saarbrücken zu ihren Stationen als Romanistik-Professorin. 1993 gründete sie das Institut für Romanistik an der Universität Potsdam, an der sie zwischen 1995 und 1999 auch Prorektorin war. 1999 wurde Helene Harth zur Gründungsvizepräsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule mit Sitz in Saarbrücken ernannt und 2001 deren Präsidentin für vier Jahren. Prof. Dr. Helene Harth von der Universität Potsdam wurde durch den Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Zeit vom 1999 bis zum 2003 in den Auswahlausschuss der Stiftung berufen.

Als Frankreich- und Italienspezialistin hat sie sich sehr für wissenschaftliche Bekanntheit der französischen Literatur und Kultur in Deutschland eingesetzt. Zu den Tätigkeiten, die sie ausführte, gehören insbesondere ihre zahlreichen Publikationen, die sich mit der französischen Literatur vom 18. Bis zum 20. Jahrhundert beschäftigen (Diderot, Valéry, Sartre, le Nouveau Roman). Ihr hervorragendes Wirken als Präsidentin des deutschen Germanistenverbands von 1989 bis 1991 hat besonders die Verbreitung der französischen Kultur in Deutschland begünstigt. Ebenso hat sie bis 1997 mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zur Verbesserung des Austauschs zwischen beiden Ländern beigetragen, insbesondere durch das Kommen deutscher Studenten nach Frankreich. Zwischen 1989 und 1991 war sie Vorsitzende des Deutschen Romanistenverbandes. Für ihre Verdienste wurde bereits von Frankreich und Italien geehrt. 1997 wurde sie mit dem Grad des „Chevalier des Ordre des Palmes académiques françaises“ ausgezeichnet und in Italien erhielt sie den Montecchio-Preis und den Carlo Betocchi-Preis.

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