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Mitglied des DFKR seit 2015 Bénédicte Savoy
Professorin für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin

 

Geboren 1972 in Paris

Bénédicte Savoy studierte Germanistik an der Ecole Normale Supérieure in Paris und lehrt seit 2003 Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin. 2016 wurde sie zur Professorin am Collège de France in Paris gewählt. Ihre ersten Schritte führten sie zunächst zum zeitgenössischen Theater, zu dem Regisseur und Autor Olivier Py („Les Aventures de Paco Goliard“, 1992), dann nach Berlin, wo sie mit einigen Unterbrechungen seit 1993 lebt.

Sie ist Mitglied zahlreicher Gremien und wissenschaftlicher Beiräte, unter anderem der Kulturstiftung des Bundes und des Conseil Scientifique du Louvre.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Kunstsoziologie und Kunstgeschichte, Kunstraub und Beutekunst, europäische Museumsgeschichte. Savoy kuratierte die Ausstellung „Napoleon und Europa“, „Traum und Trauma“ in der Bonner Bundeskunsthalle (2010/11) sowie die Ausstellung „Les Frères Humboldt. L’'Europe de l’'esprit“ im Observatoire de Paris (2014). Zu ihren ca. 20 Publikationen zählen: „Patrimoine annexé. Les biens culturels saisis par la France en Allemagne autour de 1800“, Paris 2003 (Deutsche Übersetzung: „Französischer Kunstraub in Deutschland und die Folgen rund um das Jahrhundert 1800”, Wien 2010); „Nofretete. Eine deutsch-französische Affäre”, Köln/Weimar/Wien 2011; „Vom Faustkeil zur Handgranate”. Filmpropaganda für die Berliner Museen. 1934-1939, Köln 2014.

Außerdem wurde Bénédicte Savoy 2013 zum Chevalier de l'Ordre national du Mérite ernannt und erhielt 2016 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Foto: © Markus Hilbich

 

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